WM-Titel für Mireille Kosmala und Bettina
Schardt
Fünf Phoenix-Mitglieder hatten sich auf den Weg nach Florida gemacht, um an den diesjährigen
Hallen-Weltmeisterschaften der Masters mit Winterwurf in Alachua County teilzunehmen. Die Meisterschaften fanden vom 23. bis 30. März in Gainesville statt. Die Hallen-Wettbewerbe wurden im
schmucken Alachua County Sports & Events Center mit tollem Gewichtwurf- und Kugelstoßring ausgetragen. Für die langen Würfe war auf einem Golfplatz, rund 20 Autominuten von der Halle
entfernt, extra für die Titelkämpfe eine schöne Wurfanlage mit Diskusring, Speerwurf-Anlauf und Hammerwurfring angelegt worden. Top-Bedingungen bei 25 Grad, mit Ausnahme des letzten Tages. Am
Sonntag war Land unter mit Gewittern und sintflutartigen Regenfällen.
Mireille Kosmala holte im Hammer- und Gewichtwurf der W55 gleich zwei Goldmedaillen. Die erste davon im Hammerwurf - zugleich eine Premiere für Mireille, da es
ihr erster WM-Titel im Hammerwurf war. Mit 42,35 Meter konnte sie am Ende gute drei Meter zwischen sich und die Zweitplatzierte Alejandra Tapia Nunez (39,10 m; Chile) bringen. Knapper ging es
zwischen diesen beiden Sportlerinnen im Gewichtwurf am nächsten Tag zu. Alejandra Tapia Nunez setzte sich mit 13,66 Meter im zweiten Versuch an die Spitze, die sie bis zum finalen Versuch
behalten sollte. Bis dahin lag Mireille mit 13,58 Meter auf Platz zwei, ehe sie im sechsten Durchgang mit 13,71 Meter die Spitze übernahm und ihren zweiten WM-Titel in Gainesville
gewann.
Bettina Schardt dominierte das Diskuswerfen der W50 und siegte mit 39,64 Meter und knapp drei Meter Vorsprung. Vom ersten Versuch an in Führung, baute sie ihren
Vorsprung immer weiter aus und fügte ihrer Sammlung eine weitere Goldmedaille hinzu. Zuvor hatte Bettina im Gewichtwurf mit 15,05 Meter überrascht und mit nur 15 Zentimeter hinter der dem
Bronzerang Platz vier belegt. Auch im Hammerwurf wurde sie Vierte mit drei Würfen über 45 Meter. Der weiteste landete bei 45,84 Meter.
Franz Pauly ging im Hammer- und Gewichtwurf der M60 an den Start. Im Hammerwerfen am Samstag startete Franz mit 43,90 Meter und reihte sich auf Rang sechs
ein. Mit 47,39 Meter im vierten Versuch schob er sich auf Platz vier. Diesen Platz verteidigte Franz mit 48,48 und 48,61 Meter. Martin Baranzke wurde mit 37,13 Meter Elfter.
Im Gewichtwurf am Sonntag belegte Franz Pauly mit 16,12 Meter den achten Rang, Martin Baranzke mit 13,46
Rang zehn. Seine beste Platzierung in Alachua County hatte Martin im Dreisprung erreicht, wo er mit 9,90 Meter Achter wurde. Hinzu kommt Platz zehn im Weitsprung mit 4,01 Meter und in den
200-Meter-Vorläufen rannte er 34,03 Sekunden.
Klaus Lutter belegte im Kugelstoßen der M65 mit 10,67 Meter den neunten Platz.
Phoenix Mutterstadt stark bei
Deutschen Winterwurfmeisterschaften im
Gewichtwerfen
Bei dieser DM in Langenbrand (Schwarzwald) zeichneten sich von RKS Phoenix Mutterstadt Henrik Szabó (Männer- und M-45-Klasse), Dr. Ulrich Löcher (Männer und
M-60-Klasse) sowie Edgar Schuberth (M 70) aus.
Die mehrfachen Deutschen RKS-Meister Hendrik Szabo und Dr. Ulrich Löcher belegten die Plätze 4 bzw. 1 (17,80 und 18,81 m) und 3 bzw. 2 (9,58 und 14,85 m).
Der ebenfalls siegreiche Edgar Schuberth, ebenfalls mehrfacher Deutscher
RKS-Meister, übertraf erneut die „magische“ 21,00-m-Zone (21,01 m).
Leider fehlten von Phoenix verletzungsbedingt die Medaillenanwärter Willi Mandt, Rolf Griesberg, Renate Ansel und Reinhard
Rhaue.
Zudem konnten die Favoriten Dr. Klaus Lutter, Franz Pauly, Martin Baranzke, Bettina Schardt und Mireille Kosmala nicht in Langebrand starten, da sie derzeit bei den Senioren-LA-Weltmeisterschaften in den USA sehr erfolgreich im Einsatz sind.
Phoenixsportler geehrt
Anlässlich des Verbandstages des Rasenkraftsport- und Tauziehverbandes Rheinland-Pfalz-Saarland (RTV-RLP) am 08.02.2025 in Haßloch
wurden 13 Mitglieder von RKS Phoenix Mutterstadt für ihre außergewöhnlichen sportlichen und sozialen Leistungen vom Vorsitzenden Volker Strub besonders geehrt.
Sportler des Jahres in Rheinland-Pfalz-Saarland wurden 2024 Katharina Schiele, Gertrud Böhm, Elke Herzig, Anne Reuschenbach,
Ulrike Schiele, Hendrik Szabó, Hans-Jörg Schiele, Andreas Schäfer und der Ex-Olympiateilnehmer im Hammerwerfen, Lutz Caspers.
Die Ehrenurkunde des Verbandes erhielten die mehrfachen Deutschen Meister (Gewichtwerfen, Steinstoßen, RKS-Dreikampf) Willi Mandt
und Edgar Schuberth.
Mit der Ehrennadel in Bronze wurde der Bundesvorsitzende des LSW-Verbandes Christian Tauscher ausgezeichnet, während die
Ehrennadel in Silber der langjährige Phoenixtrainer und mehrfache internationale Hammer- und Gewichtwurfmeister Franz Pauly überreicht bekam. Den Ehrenpreis der Senioren erhielt der vielseitige
sportliche Dauerbrenner auf höchstem Niveau, Hendrik Szabó.
20 Medaillen bei Leichtathletik-Masters-DMs in
Frankfurt
16 Phoenix-Mitglieder gingen bei den Deutschen
Winterwurfmeisterschaften in Frankfurt-Niederrad und den Deutschen Hallenmeisterschafen der Masters in Frankfurt-Kalbach am Start. Die sechs Frauen und neun Männer holten gemeinsam 20 Medaillen
(10x Gold, 4x Silber 6x Bronze).
Bettina Schardt (W50) und Elke Herzig (W65) gewannen beide das Doppel aus Diskus- und
Hammerwurftitel mit jeweils mindestens fünf Metern Vorsprung vor der Konkurrenz. Bettina ließ den Hammer auf 45,16 Meter fliegen. Elke setzte sich mit 33,60 Metern in ihrer Altersklasse durch.
Mit dem Diskus warf Bettina 40,12 Meter – die zweitbeste Frauenweite der Veranstaltung und neun Meter Vorsprung auf Platz zwei. Elke setzte sich mit 25,49 Meter souverän durch. Elke wurde zudem
mit der Kugel Vierte (8,76 m). Margret Klein-Raber (W60) sicherte sich mit 38,81 Metern den Titel im Hammerwurf. Mit dem Diskus kam sie auf
29,81 Meter und wurde Zweite.
Die meisten Starts, nämlich sechs, verzeichnete Anne Reuschenbach (W45). Anne pendelte dafür zudem zwischen der Leichtathletik-Halle im
Frankfurter Norden in Kalbach und dem Sportplatz an der Hahnstraße in Niederrad im südlichen Westen. Am Samstag ging es mit Platz vier im Hammerwurf (30,82 m) los. Es folgte Bronze über 60 Meter
Hürden in 10,26 Sekunden. Der Sonntag begann für Anne mit dem Titel im Dreisprung mit 9,70 Meter. Dem folgte der Diskustitel mit 31,42 Meter am Mittag. Zurück in Kalbach wurde Anne Vierte im
Weitsprung mit 4,63 Metern, ehe sie mit Staffelsilber die Titelkämpfe abrundete.
Birgit Keller ließ bei ihrem ersten Freiluft-Wettkampf in der W50 den nun 500-Gramm-Speer auf 32,09 Meter segeln und holte damit DM-Gold. Im
Diskuswurf landete Birgit mit 30,59 Metern auf dem Bronzeplatz, nur 33 Zentimeter fehlten zu Silber. Im Hammerwurf stieg Birgit mit 35,66 Meter mit dem 3-Kilo-Hammer ein und belegte Platz vier.
Renate Ansel kam hier auf 36,49 Meter. Das bedeutete die Bronzemedaille. Birgit wurde zudem noch Siebte mit der Kugel (10,31 m).
Hendrik Szabo holte den DM-Titel im Hammerwurf der M45. Nach zwei ungültigen Versuchen setzte er sich mit 43,06 Metern im dritten Versuch
direkt an die Spitze. Mit 45,56 Metern konnte Hendrik in Runde vier noch zweieinhalb Meter drauf packen und gewann souverän. Im Diskuswurf reichte es mit 33,46 Metern zu Platz vier, ebenso wie im
Kugelstoßen mit 11,54 Metern. Mathias Dapprich warf als einziger Teilnehmer in der M40 den Speer auf 38,88 Meter.
Maik Arendt (M45) war besonders mit seinem Speerwurf von 48,30 Metern zufrieden, der ihm Silber einbrachte. Im Hammerwurf reichten 33,67
Meter für Bronze. Edgar Schubert wurde in der M70 Zweiter mit 38,19 Meter. Franz Pauly
warf in der M60 den Hammer auf 46,90 Meter und wurde Dritter. Im letzten Versuch wurde er um neun Zentimeter vom zweiten Platz verdrängt. Gerhard
Thiele holte mit dem Hammer in der M75 mit 30,08 Metern Bronze.
Udo Rose wurde in der M65 mit 35,91 Metern Siebter. Martin Baranzke (M60) belegte mit
33,56 Meter Platz sechs. Zudem wurde er im Dreisprung mit 9,69 Meter Fünfter. Waldemar Wörner (M80) wurde im Diskuswurf mit 26,32 Meter
Vierter, im Hammerwurf mit 30,81 Meter Fünfter. Ulrich Löcher rannte im 60-Meter-Vorlauf 8,97 Sekunden, das war die 16. Zeit aller
M60-Starter.
Erfüllte Qualifikationsleistungen für
2025
in der Seniorenleichtathletik
Die deutschen Seniorenleichtathletikmeisterschaften 2025
werfen ihre Schatten voraus!
Für drei dieser LA-Meisterschaften (Hallen-DM incl. Winterwurf + Freiluft-Einzel +
Wurf-Fünfkampf) haben bereits etliche Sportler/-innen von Phoenix im Laufe des Jahres 2024 die erforderlichen Qualifikationsleistungen erbracht.
Allen voran ist der Phoenixtrainer Lutz Caspers (M 80) mit 42,88 m im Hammerwerfen zu nennen.
Günther Jakob, ebenfalls AK 80, qualifizierte sich im Kugelstoßen.
Altmeister Erich Kreit
(M 85) darf bei der DM im Wurffünfkampf ebenso starten (1.587 Punkte) wie die Allrounder Hendrik
Szabó und Maik Arendt (beide M 45). Hendrik Szabó qualifizierte sich in fünf Disziplinen (Kugelstoßen; 11,63 m, Heavy-Weight-Throw;
13,75 m, Wurf-Fünfkampf; 3.378 P., Hammer- und Diskuswerfen: 47,07 + 35,03 m).
Teamgefährte Maik
Arendt überwand im Speer-, Hammer- und Gewichtwerfen (47,92 + 35,85 + 11,10 m) sowie im Wurf-Fünfkampf (2.942 P.) die Leistungshürden.
Bei den M 40 schafften dies im Hammerwerfen Andreas Schäfer (30,17 m) und Dominique
Zachrau (38,87 m).
Der „sportliche Dauerbrenner“ Franz Pauly (M 60) erreichte im Hammer- und Gewichtwerfen mit ausgezeichneten 51,65 und 17,07 m jeweils klar die Norm.
In dieser AK gelang dies auch Martin Baranzke im Wurf-Fünfkampf (2.791 P.), Hammer- und Gewichtwerfen (14,06 + 38,35 m) sowie Dr. Ulrich Löcher im 60-m-Lauf (9,12 sec.) und ebenfalls im Wurf-Fünfkampf (2.510
P.).
Bei den M 65 erreichte dieses Ziel Udo Rose im Hammerwerfen (36,91 m) und Wurf-Fünfkampf (2.545 P.).
In der Klasse M 70 gab es insgesamt acht Qualifikationserfüller!
Siegfried Greiner gelang dies im Kugelstoßen (13,01 m), Wurf-Fünfkampf (3.112 P.), Hammer-, Gewicht- und Diskuswerfen (40,62 + 36,46 + 10,85 m).
Noch erfolgreicher war Edgar
Schuberth: Gewicht: 16,66 m – Speer: 34,99 – Hammer: 39,05 – Diskus: 34,12 – Kugel: 10,89 – Wurf-Fünfkampf: 3.338 P.
Uwe Luszick-Gahlen kam im Wurf-Fünfkampf und im Hammerwerfen auf 2.711 P. und 32,79 m.
Gerhard Thiele erreichte im Hammer- und Gewichtwerfen auf 35,31 und 12,48 m und Horst Weber im Wurf-Fünfkampf und Kugelstoßen 2.608 P. bzw. 10,89 m.
Rolf Griesberg, schleuderte den Hammer auf 34,52 m.
Willi Mandt und Johann Stein brillierten im
Kugelstoßen (12,19 + 11,46 m) und Diskuswerfen (33,64 + 37,60 m).
Bei den M 75 qualifizierten sich weitere fünf Sportler.
Torsten
Lange lieferte im Kugelstoßen 9,71 m und im Wurf-Fünfkampf 2.295 Punkte ab.
Waldemar
Wörner kam im Hammer- und Gewichtwerfen auf 31,43 und 11,51 m und im Wurf-Fünfkampf auf
2.820 P.
Trainer Kurt Büttler warf 31,28 m mit dem Hammer.
Gerhard
Zachrau schaffte im Hammer- und Diskuswerfen 38,62 und 34,67 m, im Wurf-Fünfkampf 3.192 P.
sowie im Kugelstoßen 9,85 m.
Stark war aber auch Dr. Herbert Mussinghoff mit 34,70 und 28,78 m im Diskus- und Speerwerfen.
Bei den M 55 kam Hans-Jörg Schiele auf 11,33 m im Kugelstoßen.
Udo Giehl konnte trotz einer gerade einigermaßen
überwundenen Verletzung die Bedingungen für die Hammerwurf-DM erfüllen.
Anne Reuschenbach
(W 40) gelangen sage und schreibe elf Spitzenleistungen:
100 m, Hochsprung, Drei- und Weitsprung (4,89 + 9,84 m), 80 m Hürden (13,02 sec.), Speerwerfen (35,64 m), Wurf-Fünfkampf (2.723 P.), Diskus-, Gewicht- und Hammerwerfen (32,15 + 11,08 + 35,59 m)
und Kugelstoßen (10,13 m).
Bei den W 45 glänzte Birgit Keller mit Diskus und Speer (32,76 + 34,05 m) sowie im Wurf-Fünfkampf (2.999 P.),
Kugelstoßen, Gewicht- und Hammerwerfen (9,41 + 11,54 + 33,25 m).
Im Hammerwerfen qualifizierten sich sogar drei Athletinnen, die bereits der W 50 angehören, in der
Klasse W 45 (Kristina Telge mit 31,08, Ulrike Schiele und Renate Ansel mit 33,45 m).
In der AK 50 erreichte zudem Renate Ansel im Diskus-, Gewicht-, Hammerwerfen (40,44 m) ebenso die Quali wie Ulrike Schiele im Hammer- und Gewichtwerfen.
Kristina Telge kam auf 39,73 m im Hammerwerfen.
Die W 50 dominierte Bettina Schardt. Im Hammer- Gewicht- und Diskuswerfen erreichte sie 46,78, 43,64 und 15,49 m.
Beim Wurf-Fünfkampf wurden sehr gute 3.591 Punkte notiert und beim Kugelstoßen 10,07 m.
Der mehrfache Pfalzmeister Michael Galuschka (M 50) kam im Kugelstoßen und Diskuswerfen auf 11,86 und 38,41 m.
Margret Klein-Raber (W 60) erreichte beim Hammer- und Gewichtwerfen sowie beim Wurf-Fünfkampf 43,62 und 16,50 m sowie 3.853 P. Im Diskuswerfen und Kugelstoßen
ließ sie 31,29 und 10,88 m notieren.
Elke Herzig
(W 65), erreichte im Hammer-, Gewicht- und Diskuswerfen
sowie im Wurf-Fünfkampf 36,96, 14,65, 29,45 m und 3.866 P. (genau wie Margret
Klein-Raber mit jeweils international bedeutsamen Ergebnissen)!